FAQ

Gibt es Bewerbungsfristen?

Nein. Einen offiziellen Bewerbungsbeginn und Bewerbungsschluss gibt es nicht. 90% der Bewerbungen erhalten wir zwischen März und Oktober. Die Plätze werden nach der Reihenfolge der Anmeldung, d.h. der Unterzeichnung des Teilnahme-Vertrags, vergeben. Gern geben wir telefonisch oder per E-Mail Auskunft, ob noch Plätze frei sind.

Manchmal kann es sich ergeben, dass sogar noch während der ersten beiden Kurswochen ein oder zwei Plätze frei werden, weil jemand kurzfristig abgesprungen ist. Kurzentschlossene sollten also unbedingt auch dann nachfragen, wenn der Kurs schon begonnen hat.

Eine frühzeitige Kontaktaufnahme und Bewerbung sei allen angeraten,
– die auf jeden Fall einen Platz im Kurs abkriegen möchten,
– die möglicherweise eine Ermässigung benötigen,
– die ein schönes Zimmer wünschen und
– die die Chance erhöhen wollen, dass ihre inhaltlichen Wünsche
in die Kursplanung eingehen.

Es ist nach Absprache auch möglich, bis zu einem individuell vereinbarten Termin einen Winterkurs-Platz „für den Notfall” (also falls Bewerbung um Ausbildungs- oder Studienplatz nicht klappt) unverbindlich zu reservieren. Weitere Infos…

Wie christlich muss ich sein, um teilnehmen zu können?

Zum Winterkurs kommen junge Menschen mit unterschiedlichsten religiösen Überzeugungen und Glaubenserfahrungen. Manche haben ihren Glauben bereits gefunden und wollen ihn vertiefen, andere sind ganz offen auf der Suche, wieder andere sind äußerst kritisch. Dies ist alles in Ordnung, niemand muss sich bei uns verstellen oder etwas mitmachen, das mit der eigenen Glaubensauffassung nicht übereinstimmt.

Wichtig ist uns jedoch, dass alle Teilnehmenden eine gewisse Offenheit mitbringen, sich mit dem Thema Glaube und Spiritualität auseinanderzusetzen und neue Erfahrungen zu machen. Gerade die Vielfalt der Gruppe kann zu interessanten neuen Einsichten führen und Vorurteile (in jegliche Richtung) abbauen helfen.

Im Kursverlauf gibt es immer wieder Punkte, in denen der christliche Hintergrund des Projekts sichtbar und spürbar wird, so z. B. durch die Möglichkeit zur Teilnahme an den täglichen Morgenandacht, durch das Gebet vor dem Mittagessen, die Begegnung mit engagierten Christen, die Einbindung von Glaubensfragen in das Programm und (wenn sinnvoll) in Einzelgesprächen und hoffentlich auch im alltäglichen Umgang miteinander. Das Ziel des Winterkurses ist es jedoch nicht, “gute Christenmenschen” zu formen, sondern in aller Freiheit auf dem Weg durch die vielen offenen Lebens-, Sinn- und Glaubensfragen zu begleiten und zur Suche nach dem Wesentlichen zu ermutigen.

Was ist, wenn ich die Kursgebühr nicht aufbringen kann?

Kein Grund zum Verzweifeln! An der Finanzierung sollte die Kursteilnahme nach Möglichkeit nicht scheitern. Bisher haben wir meistens eine gute Lösung gefunden. Zuallererst ist es wichtig, Kontakt mit der Kursleitung aufzunehmen und die eigene finanzielle Situation schriftlich und mündlich darzulegen. Im Gespräch werden dann verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung erörtert (Ermäßigung, Mitarbeit u. ä.).

Deutschen Bewerbern können wir grundsätzlich keinen Freiplatz, sondern im Bedarfsfall eine ermäßigte Kursgebühr anbieten. Einige Teilnehmende haben sich durch Sparen oder Jobben den Kurs ermöglicht. Ein gewisses Engagement in dieser Richtung setzen wir voraus, ehe wir Ermäßigungen gewähren. Auch mit einer Unterbringung im Doppelzimmer muss gerechnet werden.

Muss man alles im Programm mitmachen?

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass alle Teilnehmenden neugierig, interessiert und offen für neue Erfahrungen sind – wozu hätten sie sich sonst angemeldet? Insofern ist die Teilnahme an den meisten Angeboten verpflichtend. Immer wieder hat sich gezeigt: Gerade was am Anfang vielleicht unangenehm, peinlich oder langweilig erscheint, kann sich im Rückblick als besonders wertvoll für die eigene Entwicklung herausstellen. Alte Ansichten und Selbstbilder können eben nur korrigiert werden, indem man eine neue, hoffentlich bessere Erfahrung dagegen setzt.

Dennoch kann es natürlich gewichtige Gründe geben, die in einer bestimmten Situation gegen ein Mitmachen sprechen, wie z. B. ein Vorstellungsgespräch, Hospitation in einem Betrieb, oder ein akutes persönliches Problem. Nach Absprache mit der Kursleitung darf man dann selbstverständlich mal fehlen.

Einige AG’s und Aktivitäten gibt es als freiwillige Angebote (z.B. Englisch-Konversation, Gitarre lernen, Hauskreis etc.). Sie werden im Kursverlauf als solche gekennzeichnet.

Was ist, wenn ich den Kurs vorzeitig abbrechen will?

Die meisten Teilnehmenden fühlen sich nach kurzer Zeit so wohl im Winterkurs, dass an ein vorzeitiges Verlassen des Kurses gar nicht zu denken ist. Dennoch kann es Gründe geben, die zu einer solchen Entscheidung führen, wie z. B. ein Arbeitsverhältnis, ein Ausbildungsplatz oder persönliche Gründe. Daher haben wir die Regelung, dass mit zweiwöchiger Frist zum Monatsende gekündigt werden kann. Das heißt, wer z.B. zu Ende Januar aufhören will, muss spätestens am 17. Januar kündigen. Es ist dazu eine schriftliche und eine persönliche Abmeldung bei der Kursleitung oder der Schulleitung erforderlich. Gebühren, die bereits über den Januar hinaus bezahlt wurden, werden dann zurückerstattet.

Kann ich zwischendurch Besuch bekommen?

Wenn es rechtzeitig angemeldet ist (nach Möglichkeit drei Tage im Voraus), kann am Wochenende (oder auch innerhalb der Woche) Besuch empfangen werden und bei uns mitessen und übernachten. Für Freunde/innen und Verwandte von Winterkursler/innen gelten dabei ganz besonders günstige Sonder-Tarife. Für Besucher wird grundsätzlich ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt.

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