Heimvolkshochschule Hermannsburg

Winterkurs
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Erfahrungsberichte und Referenzen

Jede/r erlebt den Winterkurs anders. Auf dieser Seite sind daher einige Statements, Erfahrungsberichte und Publikationen zu finden, die das Projekt aus unterschiedlichen Perspektiven beschreiben. Alle Altschüler/innen, Eltern, Pädagogen/innen und Journalisten/innen sind eingeladen, Berichte beizutragen, um das Gesamtbild zu ergänzen!

 

 

Berichte aus Presse und Rundfunk

 

Spiegel Online am 9. Juni 2010

Evangelische Zeitung am 25. Januar 2009

Blickpunkt am 28. Februar 2008

Cellesche Zeitung am 26. Februar 2008 (Susanne Zaulick)

Heide-Kurier am 25. November 2007

Evangelische Zeitung am 11. März 2007 (Karen Miether)

Süddeutsche Zeitung am 27. September 2006 (Joachim Goeres)

Radio NDR Info am 19. März 2006 (Michael Hollenbach)

Süddeutsche Zeitung am 2. November 2004 (Kristina Kreutzer)

Wochenzeitung DIE ZEIT am 12. Februar 2004 (Jan Friedmann)

 


Berichte aus Rundbriefen der Heimvolkshochschule

 

Winterkurs “moving times” 2008/2009 (Eva-Maria Oehmichen, Alexander Silanov, Klarissa Schröder, Vanessa Bunkowsky, Katharina Bergner, Christian Makus)

Winterkurs “moving times” 2007/2008 (Kathrin Würfel, Eugenija Koslowa, Regina Ellwanger, Walter Scheller, Imke-Marie Badur, Susanne Zaulick, Cellesche Zeitung, Christian Makus)

Winterkurs “moving times” 2006/2007 (Lena Hasler, Jannis Mansholt, Julia Zimena, Maria Nieder)

Winterkurs “moving times” 2005/2006 (Imke-Marie Badur, Miriam Dittmer, Nele Köster, Fay Cordruwisch, Sieglinde Braun, Lisa Burck, Sebastian Türich)

Winterkurs „moving times“ 2004/2005 (Imke-Marie Badur, Jule Seiler, Johanna Uhlig, Holger Lehmberg)

Winterkurs „moving times“ 2003/2004 (Imke-Marie Badur, Conni Kaufmann)

 

 

Einzelne Statements:


Winterkurs ist …

… Zeit um neue Freunde fürs Leben zu finden.
… Zeit mich mit mir selber zu beschäftigen und meinen Horizont zu erweitern.
… neue Denkweisen erlangen.
… in einer einzigartigen Gemeinschaft mit anderen jungen Leuten leben.
… Zeit um sich vom Alltagsstress zu erholen und herauszufinden was das Leben ausmacht.
… eine Zeit, in der man ganz viele unterschiedliche und interessante Dinge ausprobieren und kennenlernen kann.
… Leben an einem Ort und in einer Gemeinschaft wo die Sonne jeden Tag für uns scheint auch wenn sie eigentlich draußen nicht scheint ;)

Ina Lillich, Winterkurs 2009/2010

 

 

Winterkurs ist …
… für mich eine Zeit, um mich selbst zu entdecken, eine Menge toller Leute kennen zu lernen und wichtige Erfahrungen fürs Leben zu machen. Der Winterkurs war für mich die beste Zeit meines Lebens und ich danke allen, die mich in dieser Zeit begleitet haben.

Philipp Retzlaff, Winterkurs 2009/2010

 

 

Winterkurs ist …
… 5 Monate an einem bunten Drachen basteln, ihn dann bei vollem Wind in den Himmel steigen zu lassen und sich dabei der Schnur bewusst zu sein, die ihn festhält.

Klarissa Schröder, Winterkurs 2008/2009

 

 

Der Winterkurs in der HVHS lässt sich in meinen Augen am besten als „Insel-Erlebnis“ beschreiben: Für manche war er Rettung nach einem Schiffbruch, für viele zumindest Zuflucht bei stürmischem Seegang und für alle Verschnaufen auf der Suche nach Orientierung auf dem weiten Meer. So auch für mich. In aller Ruhe und Sicherheit konnten wir alle miteinander, aber auch jeder für sich entdecken, was die Insel für uns bereithielt:

Zunächst eine bunt zusammengewürfelte Mischung von jungen Leuten, die sich unter „normalen“ Umständen wahrscheinlich nie so nahe gekommen wären. Abenteuer und Austesten von eigenen Grenzen. Neue Blickwinkel. Ausleben von bekannten und Entdecken von neuen, verborgenen Talenten. Bewältigung von kleinen und größeren Herausforderungen und Problemen. Bei allem half das „Insel-Dasein“. Einmal, um mit Abstand all das zu betrachten, was einen sonst beschäftigt, Angst oder Sorgen bereitet. Und dann, weil die alltägliche Ablenkung fehlte, die davon abhält sich konzentriert mit genau dem auseinanderzusetzen.

Trotz allen Vorteilen wird nach einer Weile klar, dass die Insel einfach etwas anderes als das Festland und das „wirkliche Leben da draußen“ ist. Und nach fünf Monaten wünscht sich der Großteil der Inselbesucher alias Winterkursler, sich gestärkt aus der Isolation und in das weniger behütete, eigenverantwortlich zu gestaltende Leben zu stürzen. Die Insel wird allen als besondere Phase des Lebens und Ort des Kraftschöpfens in Erinnerung bleiben.

Fay Cordruwisch aus Göttingen, Winterkurs 2005/2006

 

 

Winterkurs ist wie Ankommen nach einer langen, beschwerlichen Reise. Danach macht man sich wieder auf den Weg, aber mit doppelt soviel Mut im Gepäck und viel leichter ums Herz. Winterkurs war das Beste, was mir passieren konnte. Ich habe ganz viele tolle, besondere Menschen kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen.

Winterkurs ist ein buntes, internationales Mosaik, bestehend aus ganz vielen wunderbaren Menschen, unvergesslichen Erfahrungen und wunderschönen Momenten. Im Winterkurs hat man die einmalige Möglichkeit, sich selbst neu zu entdecken, sich auszuprobieren und ganz neue Seiten und Fähigkeiten kennenzulernen.

Nele Köster aus Neuss, Winterkurs 2005/2006

 


„Der Winterkurs war für mich eine unvergessliche Zeit! Es gab immer viel zu erleben, zu lernen und auch zu lachen. Es war toll, mit 17 anderen Jugendlichen zusammen zu leben. Natürlich gab es auch Differenzen, wie sie in jeder Gruppe auftreten, doch im Großen und Ganzen waren wir eine tolle Gemeinschaft, in der ich tiefe Freundschaften schließen konnte. Ich habe aber auch viel Wertvolles gelernt. Sei es nun vom Mediationskurs, dem Bewerbungstraining, dem Rhetorikseminar oder aber Einheiten in Psychologie und Kommunikation. Daneben gab es zusätzlich Ausgleichsprogramm, wie z.B. den Sportunterricht, der mir sehr gut gefallen hat. Zwischendurch wurde auch darauf geachtet, dass die Zeiten für uns persönlich nicht vernachlässigt wurden. Das hat mir sehr gut getan. Auf der anderen Seite war die Zeit in Hermannsburg irgendwie aus einem anderem Leben: Man lebt dort in einer geschützten Umgebung, wie ein langer Urlaub (in dem man aber viel lernt), und tritt danach dann wieder ins „richtige“ Leben. Ich kann jetzt noch nicht gar nicht genau sagen, in welche Richtung mich der Winterkurs verändert hat. Das kommt, denke ich, viel später, wenn man die gelernten Sachen dann „draußen“ im Leben anwenden muss. Jedenfalls bin ich sehr froh, dieses halbe Jahr dort verbracht zu haben und kann nur jedem jungen Menschen empfehlen, solche Angebote zu nutzen. Es ist sehr wichtig, erst einmal zu schauen, wo man steht und wo man hin will. Dieser Kurs kann einem dabei helfen!“

Johanna Uhlig, Winterkurs 2004/2005

 


Winterkurs war für mich eine Herausforderung. Hermannsburg – fremde Menschen, neue Umgebung, schnelle Eingewöhnung. Oase. Traumdeutung. Wer bin ich? Wo komme ich her? Wenigstens Hannah versteht mich. Immer jemand da. Freundschaften. Die paar Probleme! Kalte Füße im Lutterbach. Zum Lebendigsein gehören Farben. Zitronentee, Gespräche, „wunderbar“ ohne Fett. Vier Monate Klassenfahrt! Gefühlschaos. Rhetorikkurs. Kloster: Schweigen, Meditation, zur Ruhe kommen. The Art of Writing. Bergen-Belsen. Theaterproben. Hin- und Hergerissen zwischen Emotionen. Die Zeit rennt. Mein Geburtstag – geile Party. Theateraufführung. Abschied. Neugierig, neue Wege zu gehen.

Andrea Schillack, Winterkurs 2003/2004

 


„Winterkurs war für mich wie Regen. A cleansing process, washed away old hurts, sometimes I had the feeling I was drawning. Abflug nach Deutschland, sehr ängstlich, aber auch excited. Herausforderung, Traurigkeit, Einsamkeit, Heimweh, fühlte mich ganz allein, habe mich in meinem Zimmer versteckt. Doch ich bin ein I-Mensch! Habe ein bisschen von mir selbst gezeigt. Fühlte mich ein bisschen wohler. Freunde gemacht. Einzelgespräche. Unsicher, wer ich bin und was ich will. Chaos Zukunft. Angenommen in der Gruppe. Klosteraufenthalt, Gott wieder gespürt. Ich will Sprachtherapeutin werden! Viel über mich selbst gelernt, geistlich gewachsen. Ich weiß, wer ich bin.“

Michelle Erasmus (aus Südafrika), Winterkurs 2003/2004

 


„Es ist eine wundervolle Sache, dass hier überkonfessionell gearbeitet wird! Ich selbst komme aus einer Pfingst-Gemeinde, und in meinem Winterkurs haben wir sogar einmal einen ‚meiner‘ Gottesdienste in Tostedt besucht. Schön fand ich auch die vielen Kontakte, zumal Leute aus verschiedenen Ländern bei uns waren. So lernte ich einen unglaublich ‚netten Letten‘ (Zungenbrecher!) kennen. Außerdem war das Frühstück immer gut.“

Thomas C. Behrens, Winterkurs 2001/2002

 

 

„Winterkurs, das ist so, wie wenn man auf der Autobahn mit 150 Sachen lang düst und dann auf einen Rastplatz fährt. Man schlingt dort allerdings nicht hastig seine Brote runter und macht schnell seine Gymnastik, um dann weiterhetzen zu können, sondern man steigt aus und geht an den Straßenrand und guckt, wie alle drauf lang düsen. Danach fährt man weiter, aber nicht mit 150 – vielleicht manchmal noch –, meistens aber mit 100.“

Teilnehmer, Winterkurs 1993/1994

 


 
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